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AKU Gronau |  |
Aktualisierung
07-04-2013 |
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Liebe Leserinnen und Leser der AKU-Homepage, liebe FreundInnen und FörderInnen des AKU Gronau,
im Rahmen unserer Möglichkeiten bemühen wir uns, hier auf unserer Internetseite regelmäßig aktuelle Informationen zu veröffentlichen. Es lohnt sich also immer wieder mal auf unserer AKU-Homepage nach Neuigkeiten Ausschau zu halten. Wir freuen uns über Anregungen und auch über konstruktive Kritik. Zu finden sind hier wie gewohnt unterschiedliche Informationen, z. B. rund um das Thema Uran und Uranabbau, über die einzige deutsche Urananreicherungsanlage (UAA) hier in Gronau, über Atomwaffen, Uran- und Castortransporte, Ökologie, Naturschutz und natürlich über den Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau.
Der AKU Gronau kooperiert bei seinen Aktivitäten mit vielen Gruppen und Organisationen der internationalen Friedens- und Umweltschutzbewegung, z. B. mit dem Bundesverband Buergerinitiativen Umweltschutz (der AKU ist Mitglied des BBU), mit Robin Wood, dem Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA), dem Netzwerk Friedenskooperative, dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Greenpeace, niederländischen, russischen und japanischen Anti-Atomkraft-Initiativen u. a. m.
Wir wünschen Euch einen guten Mix an Wind- und Sonnenenergie.
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
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Termine:
21.04.2012 Sonntag, 14 Uhr Ahaus 221. Sonntagsspaziergang am Ahauser Castor-Lager Aktuelle Infos: bi-ahaus.de, kein-castor-nach-ahaus.de
05.05.2012 Sonntag, 14 Uhr Gronau, Röntgenstraße 4 322. traditioneller Sonntagsspaziergang an der UAA Gronau
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Rückblick:
| Osteraktion: Symbolische Blockade der deutschen Urananreicherungsanlage (Gronau, 07.04.2012) Örtliche und überörtliche Anti-Atomkraft-Initiativen haben am Karsamstag (7.04.2012) den Betrieb der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau symbolisch blockiert. Im Rahmen der bundesweiten Ostermarschaktionen der Friedensbewegung wurde dabei die Feuerwehrzufahrt der Urananreicherungsanlage eine Stunde lang mit Transparenten versperrt. Unterstützt wurde die Aktion auch von der Münsteraner Initiative für den sofortigen Atomausstieg (SOFA), deren Mitglieder es sich auf einem rollbaren Sofa vor dem Tor gemütlich machten. Die gesamte Aktion richtete sich gegen jegliche militärische und "zivile" Nutzung der Atomenergie. Für die Anti-Atomkraft- und Friedensbewegung steht fest: Gerade bei der Urananreicherung mit Zentrifugen, wie sie in Gronau betrieben wird, ist es grundsätzlich möglich, Uran für den Bau von Atomwaffen vorzubereiten. Das wird auch von offiziellen Stellen nicht bestritten. Auch der Iran, dem Atomwaffenabsichten nachgesagt werden, betreibt seine Urananreicherung nach dem Zentrifugenverfahren. | |  Das Foto zeigt die UAA-Feuerwehrzufahrt - links erkennbar die senkrechten Baustreben für das Uranoxid-Zwischenlager | Weiterhin wurde mit der Aktion vor der Feuerwehrzufahrt verdeutlicht, dass bei einem schweren Störfall in der Urananreicherungsanlage kein Katastrophenschutz möglich ist. Udo Buchholz vom Vorstand des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) betonte vor Ort, dass die Feuerwehrzufahrt eine falsche Sicherheit vortäuscht. Direkt nach dem Zufahrtstor befindet sich ein weiterer Zaun und darin befindet sich kein Tor, durch das Rettungsfahrzeuge fahren könnten. Bei einem Brand in der Urananreicherungsanlage oder im Freilager für Uranhexafluorid droht Gronau eine Katastrophe. Schon vor zwei Jahren wurden erhebliche Mängel beim Katastrophenschutz deutlich, als ein Arbeiter in der Urananreicherungsanlage verstrahlt wurde. Im ansonsten gut ausgestatteten Gronauer Krankenhaus konnte er nicht behandelt werden. Die Demonstration in Gronau richtete sich auch gegen den Bau einer Zwischenlagerhalle, in der 60.000 Tonnen Uranmüll in Form von Uranoxid eingelagert werden sollen. Die Halle wird auf dem Gelände der Urananreicherungsanlage gebaut und wurde bereits 2005 von der damaligen rot-grünen NRW-Landesregierung genehmigt. |
Fukushima-Vortrag von Kazuhiko Kobayashi: "Deutscher Atomausstieg hat der Welt Hoffnung gegeben!"Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) organisierte in Zusammenarbeit mit weiteren Umweltverbänden und Bürgerinitiativen mit dem japanischen Atomkraftgegner Kazuhiko Kobayashi aus Tokio eine bundesweite Vortragsreise, für die Herr Kobayashi extra aus Japan angereist ist. Der Vortrag in Gronau (20.10.2011) ist mit freundlicher Genehmigung von Herrn Kazuhiko Kobayashi hier abrufbar: Audio (42:27 min., 38,8 MB, evtl. Rechtsklick / Ziel speichern unter...) | |  Kazuhiko Kobayashi Foto: aaa-West |
Was macht Gronauer Uranmüll in Russland? Informationsveranstaltung in Gronau fand am 17.09.2011 stattThemen der Veranstaltung waren die russischen Atomfabriken und Atomkraftwerke, die Gefahren der radioaktiven Strahlung und der Verbleib des Uranmülls, der in den letzten Jahren nach Russland exportiert wurde. Die Gäste der Veranstaltung reisten extra aus St. Petersburg und aus Tscheljabinsk an. Außerdem wurde bei der Veranstaltung allgemein über die Gronauer Urananreicherungsanlage, den Widerstand dagegen und über den möglichen Verkauf der RWE- und E.ON-Anteile am Betreiberkonzern Urenco informiert.
weiter... | |  Natalja Mironowa, Rashid Alimov Bernhard Clasen (Dolmetscher), Andrej Talavlin (v.r.) weitere Fotos... hier |
Ostermontag (25.03.2011) haben in Gronau 15.000 gegen die Urananreicherungsanlage und für den sofortigen Atomausstieg demonstriert. Foto: aaa-West
Ausführliche Hintergrundinformationen und Fotos / Filme vom Ostermarsch findet man u. a. unter
www.ostermarsch-gronau.de
www.anti-atom-aktuell.de/fotos/20110425_gronau-t25-fs
www.youtube.com/results?search_query=ostermarsch+gronau&aq=f
Ständig: Urantransporte in Gronau und/oder Lingen und/oder Almelo und/oder anderswo (Bremerhaven, Hamburg, Rotterdam, Koblenz, Bonn, Münster...). Im Zusammenhang mit der UAA Gronau erfolgen zahlreiche Uranhexafluoridtransporte mit der Bahn und mit LKW. Auch 2011 sind bereits mehrfach Bahn- und LKW-Transporte in und um Gronau mit dem hochgefährlichen Uranhexafluorid beobachtet worden.
Seit Mitte der 90er Jahre bis Ende 2009 wurden große Mengen Uranhexafluorid (abgereichertes Material) mit Sonderzügen von Gronau über Münster - Rheine - Bad Bentheim- Hengelo und Almelo nach Rotterdam transportiert. Von dort wurde der Uranmüll mit Schiffen nach Rußland gebracht. Im Juni 2004 wurde ein derartiger Zug erstmals gleichzeitig an verschiedenen Stellen blockiert, auch in den Niederlanden. In der Folgezeit gab es immer wieder Proteste gegen diese Urantransporte von Gronau nach Russland, auch in Russland.
Derzeit wird das abgereicherte Uranhexafluorid in großen Mengen nach Frankreich gebracht. Dort soll es in Uranoxid und Fluor aufgetrennt werden. Für das Uranoxid soll in Gronau neben der UAA ab Ende 2011 ein Hallen-"Zwischen"lager gebaut werden. Nach dem Rücktransport aus Frankreich sollen dort letztlich rund 60.000 Tonnen Uranoxid gelagert werden - ein faktisches Endlager!
Im Sommer 2003 verunglückte in den Niederlanden ein LKW mit Uranhexafluorid auf dem Weg von Rotterdam zur UAA Almelo / NL. Im Jahr 2010 hat die Autobahnpolizei bei Bremen einen LKW mit Uranhexafluorid gestoppt, der von Hamburg auf dem Weg nach Gronau war. Der LKW war nicht mehr transportfähig.
Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau sammelt gemeinsam mit den Initiativen des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen Informationen über Urantransporte in und um Gronau (und anderswo). Beobachtungen bitte dem AKU oder einer anderen Bürgerinitiative mitteilen. Wichtig sind Mitteilungen über Fahrtrichtungen, Uhrzeiten, Zahl der Waggons / LKW, Firmenaufschriften, KFZ-Kennzeichen, Gefahrgut-Aufkleber etc.
Weitere Informationen unter www.urantransport.dezurück |
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27.01.10 Radiointerview mit dem AKU-Gronau
Atomunfall in Gronau + Demo am 30. Jan 2010
Das Freie Radio Darmstadt hat ein Interview mit dem AKU Gronau gemacht, in dem ihr alle wichtigen Infos zur momentanen Situation in und um Gronau bekommt: www.freie-radios.net/portal/content.php?id=31831
Friedensbewegung Der AKU Gronau sieht sich als Teil der Friedensbewegung. Nähere Informationen gibt es u. a. beim Netzwerk Friedenskooperative, Römerstrasse 88, 53111 Bonn, Tel. 0228/692904, Fax: 0228/692906. Friedenspolitische Termine aus dem gesamten Bundesgebiet findet man unter friedenskooperative.dezurück
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